Ein Wasserkraftwerk Arbeitet nach dem selben Prinzip wie ein Windkraftwerk. Der unterschied zwischen den Beiden ist nur, dass beim Wasserkraftwerk die kinetische Energie (=die Bewegung) des Wassers eine Turbine antreibt, welche an einen Generator angeschlossen ist. Hier wird entsteht erst der elektrische Strom. Bevor das alles geschieht, muss das Wasser jedoch erst in Bewegung gebracht werden. Das wird dadurch bewerkstelligt, dass man Wasser auf einem möglichst hohen Niveau anlagert und dann kontrolliert durch die Turbinen ins Tal hinabschießen lässt. Dabei werden die Turbinen in Rotation versetzt und treiben den Generator an, welcher die kinetische Energie in elektrische Energie umwandelt. Man unterscheidet drei verschiedene Arten von Wasserkraftwerken:

Grundlastkraftwerke:

Auslastung >50%

Flusskraftwerke, Gezeitenkraftwerke, Strombojen und Wellenkraftwerke werden hierzu gezählt.

 

Mittellastkraftwerke:

Auslastung 30 - 50 %

Mittellastkraftwerke sind zum Beispiel: Flusskraftwerke mit Schwellbetrieb und Speicherkraftwerke

 

Spitzenlastkraftwerke:

Auslastung: < 30 %

Hierzu werden Pumpkraftwerke,große Speicherkraftwerke und Kavernenkraftwerke gezählt.

 

Wasserkraftwerke haben einen weltweiten Anteil an den erneuerbaren Energien von ca. 18 %. So deckt Norwegen fast seinen gesamten Energiebedarf nur mit Wasserkraft. Bei Brasilien sind es immerhin auch 80 %.

Wasserkraftwerke haben beide die gleichen Vorfahren, nämlich die Mühle gehabt, mit dem kleinen Unterschied, dass heutige Wasserkraftwerke auf frühere Wassermühlen zurück gehen.