Vermittlungsgebühr für Grundstück nur bei Auftrag fällig

Viele Bauherren suchen ein Grundstück und wollen dann darauf ein schlüsselfertiges Haus bauen. Mitunter haben sie schon ein Bauunternehmen im Blick und erste Angebote für ein Haus auf dem Tisch. Weil sie aber noch kein Grundstück besitzen, zögern sie mit der Unterschrift.
Damit der Abschluss schneller zustande kommt, empfehlen dann die Außendienstmitarbeiter mancher Firmen ein Baugebiet in der Nähe, wo es noch freie Grundstücke gibt. Wird der angehende Bauherr dort auch tatsächlich fündig, kauft er den Boden von der Kommune,
beauftragt dann aber ein anderes Hausbauunternehmen mit der Realisation der Immobilie, versuchen manche Firmen, die nicht zum Zuge kommen, den einstigen Interessenten unter Druck zu setzen und wenigstens noch eine Vermittlungsgebühr fürs Grundstück herauszuschlagen. Der Verband Privater Bauherren (VPB) rät hier zu Gelassenheit: Wenn der
Bauherr nichts unterschrieben und die Firma nicht mit der Suche nach einem Grundstück beauftragt hat, dann ist er dem Unternehmen auch nichts schuldig. Weitere Informationen unter www.vpb.de.