Makler

Der Begriff des Maklers (früher Mäkler kommt aus dem Niederdeutschen und bedeutet ursprünglich Geschäfte machen. Er bezeichnet in Deutschland den Vermittler einer Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen. Das gesetzliche Leitbild dieses Berufs kommt im deutschen Zivilrecht in den Bestimmungen über den Maklervertrag (§§ 652 ff. BGB) bzw. über den Handelsmakler (§§ 93 ff. HGB) zum Ausdruck. Bei einem Maklervertrag handelt es sich um keinen gegenseitigen Vertrag, da keine zueinander im Synallagma stehenden Hauptpflichten festgestellt werden können. Am Bekanntesten ist das Makeln von Grundstücken oder Mietverhältnissen, sowie von Wertpapieren und Bekanntschaften mit Heiratsabsicht. Der Makler benötigt eine besondere Erlaubnis nach § 34c GewO. Die rechtlichen Grundlagen zur Ausführung des Berufs sind in der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) festgelegt.