Geländer

Ein Geländer dient als Absturzsicherung oder zum Festhalten. Man findet Geländer an  Gebäuden (an Balkonen, Dachgärten, Treppen, bei Fenstern mit niedrigen Brüstungen (unter 80 cm) oder auch vor raumhohen Glasfassaden) und Gerüsten.

Geländer können von Architekten und Designern entworfen, als besonders gestaltete Elemente eingesetzt werden. Sowohl die Form als auch die Gestaltung dieser Geländer beeinflussen dann den Gesamteindruck, den ein Gebäude oder eine Anlage (ebenso ein Park, ein Schiff, eine Maschine usw.) bietet, wesentlich.

Die Form der Treppengeländer in Gebäuden ist in Deutschland in der DIN-Norm 18065 „Gebäudetreppen“, in den Landesbauordnungen und in den Unfallverhütungsvorschriften (UVV) festgelegt. Solche Geländer müssen bei allen Treppen vorgesehen werden, die mehr als drei Stufen haben.

Der horizontale Abschluss wird auch als Handlauf bezeichnet. Dieser ist fest auf den senkrechten Pfosten des Geländers montiert, bei Ganzglasgeländer auf dem statisch wirkenden Sicherheitsglas. Zwischen den Geländerpfosten und dem Handlauf sind die Füllungen verbaut (Draht, Glas, Lochblech, Platten, Seile oder andere Materialien und Muster) oder Stäbe senkrecht (mit maximal 12 cm Stababstand) oder ein bis zwei horizontale Leisten (mit maximal 50 cm Abstand) und eine Fußleiste.

Die Geländerkonstruktionen erhalten meist Wärmedehnungsausgleiche, die auch die Montagestöße darstellen.